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Kariesprophylaxe muss bereits ab der Geburt beginnen

20 Jun 2013

Eine neue Studie des Instituts der Deutschen Zahnärzte (IDZ) weist auf die Bedeutung der Prävention von Karies bereits bei den 0- bis 3-jährigen Kindern hin. Gemäß den erhobenen Befragungsdaten sind die niedergelassen Zahnärzte sowohl in den Bereichen Diagnostik und Therapie als auch im Bereich der präventiven Intervention auf breiter Basis tätig. Die Kinderbetreuung hat in Bezug auf die Kariesprophylaxe traditionell einen hohen präventionspolitischen Stellenwert und wurde in den letzten Jahrzehnten im deutschen System der vertragszahnärztlichen Versorgung weiter ausgebaut. Dennoch ergibt sich ein Handlungsbedarf bei Kleinstkindern.

Zur Reduzierung der frühkindlichen Karies fordert die Zahnärzteschaft den Gesetzgeber daher auf, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine systematische Prävention frühkindlicher Karies bei den 0- bis 3-Jährigen gewährleisten. Der BZÄK-Präsident, Dr. Peter Engel: "Die frühkindliche Karies lässt sich erfolgreich verhindern, wenn schon werdende Eltern von Hebammen und Gynäkologen aufgeklärt werden. Daher erarbeitet die Zahnärzteschaft derzeit gemeinsam mit dem Deutschen Hebammenverband ein umfassendes Konzept, um die Versorgungslücke für die Jüngsten endlich zu schließen. Gemeinsam können wir unser Ziel erreichen, dass im Jahr 2020 80 Prozent der dann 6- bis 7-jährigen Kinder kariesfrei sind."

Quellen: ZM und IDZ

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