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Parodontitis

27 Feb 2013

Parodontitis (umgangssprachlich auch als Parodontose bezeichnet) ist eine Entzündung des Zahnbettes bzw. des Zahnhalteapparates (Parodont), welche durch Bakterien verursacht wird. Neben Karies ist die Parodontitis die am häufigsten verbreitete Mundkrankheit. Im schlimmsten Fall geht diese Erkrankung mit Zahnverlust einher. Da sie vom Betroffenen selten rechtzeitig bemerkt wird, haben wir hierein paar grundlegende Informationen zusammengestellt:

Mitunter die wichtigste Hauptursache der Parodontitis liegt in unzureichender Zahn- und Mundpflege: Zunächst bildet sich Zahnbelag, bestehend aus Speiseresten oder Bakterien. Durch bleibenden Zahnbelag kann zudem auch Zahnstein entstehen, der den negativen Prozess noch weiter fördert. Im weiteren Verlauf kann sich das zu einer Gingivitis (Zahnfleischentzündung) entwickeln. Aber auch das Rauchen fördert die Bildung von Zahnbelag und Zahnstein. Als Konsequenz dieses Verlaufes greift die entstandene Entzündung schließlich auf den Zahnhalteapparat über.

Folglich sollte man stets aufmerksam den Zustand der Zähne und des Zahnfleisches beobachten. Achten sollte man dabei auf gerötetes oder gar angeschwollenes, rot unterlaufendes Zahnfleisch. Aber auch leichtes Bluten kann ein Indiz sein. Im weiteren Verlauf können vornehmliche Symptome wie freiliegende Zahnhälse, Schmerzen entzündeter Bereiche oder Eiterausfluss aus Zahntaschen, auftreten.

Deshalb: Wer vorbeugen will, sollte zweimal täglich Zähneputzen und Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten verwenden. Auch das Rauchen gilt als Risikofaktor. Zusätzlich sind professionelle Zahnreinigungen sinnvoll, um bestehenden Zahnbelag und Zahnstein zu entfernen. Vor allem aber gilt eins: Regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt sind das A und O! Weitere Informationen sind z.B. hier zu finden.

Bildquelle: www.shutterstock.com