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Für Angstpatienten: Sedierung beim Zahnarzt mit Lachgas

06 May 2012

Allein in Deutschland gibt es geschätzte 16 Millionen Menschen, die Angst vor dem Zahnarzt haben und eine Behandlung weitestgehend meiden. Panikattacken und schweißnasse Hände sind für Angstpatienten untrennbar mit ihrem Besuch beim Zahnarzt verbunden. Nur mit großem Einfühlvermögen, viel Verständnis und Zeit ist es möglich diese Patienten zu behandeln. Fluchtreaktionen vor und während der Behandlung machen es für den Zahnarzt schwer, ruhig und konzentriert gute Arbeit im Mundraum zu leisten.

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Sedierung mit Lachgas in den USA und Skandinavien standard

Die vielleicht einfachste und auch effektivste Möglichkeit für diese besondere Patientengruppe eine entspannte Behandlung ihrer Zähne zu erreichen ist die Betäubung mit Lachgas durch den Zahnarzt. Es muss nicht immer bis zu einer Infektion gewartet werden oder bis Schmerzen nicht mehr ertragbar sind, Lachgas ist heutzutage ein bereits millionenfach verwendetes Narkosemittel und gehört in den USA bereits zum Standardrepertoire von Zahnärzten und -chirurgen. In den anglo-amerikanischen als auch skandinavischenn Ländern wird das Sedierungsverfahren bereits bei 80% aller Behandlungen beim Zahnarzt eingesetzt. Die Lachgassedierung hat eine schmerzstillende und zugleich angstlösende Wirkung und ist perfekt für die Behandlung von Angstpatienten geeignet.

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Handhabung und Wirkung

Ein genauestens abgestimmtes Gemisch aus Sauerstoff und Lachgas wird über Nasenmasken dem Körper zugefügt. Die Wirkung setzt sehr schnell ein, die Angstzustände werden augenblicklich reduziert. Der Körper entspannt und es setzt ein Gefühl des Wohlbefindens ein. Der Patient bleibt dabei für den Zahnarzt immer ansprechbar und ist bei klarem Verstand. Moderne Sedierungsgeräte sorgen für eine zuverlässige und reibungslose Zuführung von Sauerstoff und Lachgas. Eine Überdosierung bis zur Ohnmacht ist mit den heutigen "Flowmetern" nahezu ausgeschlossen, die regelmäßig überprüft werden.

Behandlung nur durch geprüften und zertifizierten Zahnarzt

Das dentale Sedierungsverfahren wird nur von ausgebildeten Fachkräften angewendet. Nur ein geprüfter Zahnarzt, der eine spezielle Fortbildung absolviert hat und zertifiziert wurde, darf und kann die Sedierung mit Lachgas anwenden.

Die Vorteile für den Patienten sowie für den behandelnden Zahnarzt liegen auf der Hand. Angstpatienten können ohne Hemmungen und Panikattacken behandelt werden und der Arzt kann in aller Ruhe die notwendigen Maßnahmen zum Erhalt oder zur Wiederherstellung der Zahngesundheit durchführen. Das Verfahren eignet sich auch für Kinder. Als "Zauberluft" werden diese spielerisch an die Sedierung durch Lachgas herangeführt. Der Zahnarztbesuch wird auf diese Weise zu einem bereits sehr frühen Stadium der Entwicklung von negativen Erfahrungen getrennt, so dass im Erwachsenenalter keine Ängste mehr ausgelöst werden bezüglich eines bevorstehenden Besuches beim Zahnarzt.